Beatmungspflege zu Hause
Sichere Versorgung bei invasiver und nicht-invasiver Beatmung, abgestimmt mit Ärztinnen, Ärzten und Therapeuten.
Beatmungspflege in der außerklinischen Intensivpflege
Wer langfristig beatmet wird, braucht zu Hause dieselbe Aufmerksamkeit wie auf einer Intensivstation: geschulte Pflegekräfte, klare Abläufe und eine gute Abstimmung mit allen Beteiligten. Wir begleiten Kinder und Erwachsene mit Beatmung und richten die Versorgung an ihrer individuellen Situation aus.
- Invasive Beatmung über eine Trachealkanüle
- Nicht-invasive Beatmung, zum Beispiel über eine Maske
- Überwachung von Atmung, Sauerstoffsättigung und Beatmungsparametern nach ärztlicher Anordnung
- Umgang mit Geräten und Alarmen
- Abstimmung mit Ärzten, Beatmungszentrum und Geräteversorger
Ob eine Versorgung im Einzelfall möglich ist, prüfen wir nach ärztlicher Verordnung und einer persönlichen Bedarfsklärung.
Leistungen
Was zur Beatmungspflege gehört
Drei Bausteine, die in der Praxis zusammenspielen.
Beatmungsmanagement
Kontrolle der Beatmungstechnik, Alarmmanagement und lückenlose Dokumentation im Alltag.
Trachealkanülen-Management
Pflege der Trachealkanüle, Absaugen und Kanülenwechsel nach ärztlicher Vorgabe.
Überwachung und Monitoring
Beobachtung von Atmung, Puls und Sauerstoffsättigung und rasches Handeln bei Veränderungen.
Sicherheit im Alltag
Beatmung zu Hause funktioniert, wenn Technik, Pflege und Familie gut zusammenarbeiten. Deshalb legen wir Wert auf feste Abläufe.
- Klare Notfallabläufe, die mit Familie und Team besprochen sind
- Dokumentation der Pflege und der Beobachtungen
- Einarbeitung des Teams in Patient, Geräte und Wohnsituation
- Regelmäßige Abstimmung mit Ärzten und Therapeuten
Fragen und Antworten
Häufige Fragen zur Beatmungspflege
Die Versorgung von Menschen mit invasiver Beatmung über eine Trachealkanüle gehört zur außerklinischen Intensivpflege. Ob wir die Versorgung im Einzelfall übernehmen können, klären wir nach ärztlicher Verordnung und Bedarfsklärung.
Ja, auch die Versorgung bei nicht-invasiver Beatmung, zum Beispiel über eine Maske, kann Teil der Intensivpflege sein. Wir besprechen mit Ihnen, welche Unterstützung nötig ist.
Wir unterstützen bei der Überwachung der Geräte, beim Alarmmanagement, bei der Dokumentation und bei der Abstimmung mit Ärzten und Geräteversorger.
Ja, wenn die medizinischen und räumlichen Voraussetzungen erfüllt sind und die Krankenkasse die Versorgung genehmigt. Wir erklären Ihnen, welche Schritte dafür nötig sind.
Fragen zur Beatmung zu Hause?
Schildern Sie uns Ihre Situation. Wir beraten Sie persönlich zu Ablauf, Unterlagen und Kosten.